VEKM Sachsen e.V.

Eingabe an die Landessynode

Brief an die Landessynodalen

Gemeinsam mit dem Konvent der Kirchenmusikdirektoren und dem Kirchenchorwerk Sachsen hat der VEKM eine Eingabe an die Landessynode verfasst.Hier nachlesen...
Außerdem wendet sich der VEKM mit einem Brief an die Landessynodalen.Hier nachlesen...

Brief an die Kirchenbezirke

Der Vorstand hat eine Stellungnahme zur Planung des Strukturprozesses erarbeitet und an alle Superintendenturen, Kirchenbezirkssynoden, Kirchenbezirksvorstände und entsprechende Strukturausschüsse gesendet. Hier zum nachlesen...

Jahresrundbrief des Vorsitzenden

Der Jahresrundbrief des Vorsitzenden steht hier als Download zur Verfügung!
Allen Mitgliedern des Verbandes ein gesegetes Weihnachtsfest!
Der Vorstand!

Neuer Vorstand gewählt!

Auf dem Landeskonvent am 2. November 2016 wurden fünf Vorstandsmitglieder des VEKM gewählt.

Laut Satzung werden fünf Mitglieder gewählt und dieses Gremium beruft dann zwei weitere Perönlichkeiten in den Vorstand des VEKM.
gewählt wurden:
Kantor Albrecht Päßler, Sebnitz
Kantorin Christine Unger, Plauen
Kantor Thomas Neumeister, Dresden
KMD Gottfried Trepte, Radebeul
Kantorin Anette Herr, Leipzig

Aus dem Vorstand scheiden nach langjähriger Tätigkeit aus:
Kantorin Angelika Werner,Radebeul als ehemalige Geschäftsführerin, KMD Gunter Brückner und KMD Jens Petzl, Rochlitz.
Ihnen sei für ihr Engagement im Verband nochmals herzlichst gedankt!

Vorstandsmitglieder neu berufen

Auf der letzten Vorstandssitzung wurden in den Vorstand des VKEM berufen:
Kantor Rainer Fritzsch, Radeburg
Kantor Enrico Langer, Ehrenfriedersdorf
Damit ist der Vorstand der Satzung entsprechend mit sieben Mitgliedern besetzt.

Neue Geschäftsführerin im Verband

Frau Erika Haufe aus Weißenberg hat die Geschäftführung unseres Verbandes übernommen. Der Vorstand ist dankbar, dass sie diese wichtige Arabeit nun erledigt. Wir wünschen Frau Haufe gutes Gelingen!
Gleichzeitig beendet Kantorin Angelika Werner aus Radebeul ihre langjährige Tätigkeit als Geschäftsführerin unseres Verbandes. Über die vielen Jahre hinweg, hat sie den Verband quasi geordnet und organisiert. Ihr wünschen wir Gottes Segen !

Klanggut Heft 2/2016

Im Downloadbereich finden Sie das zweite Jahresheft der sächsischen Kirchenmusikerzeitung "Klanggut".
Wir laden ein zur Mitarbeit, senden Sie uns Ihre Beiträge zu!

Neue Kürzungsrunde zur Landessynode

Zur Herbsttagung wurde eine neue Kürzungsrunde beschlossen. Die von einer Arbeitsgruppe der Kirchenleitung erstellten und beschlossenen Vorschläge sind unter "Kirche mit Hoffnung in Sachsen" veröffentlicht.
Die Kürzungsvorschläge betreffen die Kirchenmusik ganz besonders. Die im Zuge der Berufsbilddiskussion erhofften Verbesserungen bleiben aus. Nichts ist von all den Antrengungen, die im Zuge dieser Diskussion gemacht worden sind, übrig geblieben. Nach wie vor ist die die Perspektive des Pfarramtes die einzig maßgebende.

Der Vorstand hatte im Vorfeld ein Schreiben an die Landessynode verfasst und seinen Protest gegen die gemachten Vorschläge ausgedrückt: als Download

Sehr geehrte Mitglieder der Landessynode, liebe Schwestern und Brüder,

Das Strukturpapier “Kirche mit Hoffnung in Sachsen” sieht vor, dass der Verkündigungsbereich Kirchenmusik überproportional gekürzt wird. Wir fordern Sie auf, dieser Kürzung entgegenzutreten.

Die Kürzungen bedeuten das Ende des hohen Qualitätsniveaus und das Ende der kontinuierlichen Gemeindearbeit der Kirchenmusik in die Fläche unserer Landeskirche hinein. Damit wird einem Wesensmerkmal der sächsischen Kirchenmusik der Boden entzogen.

Die erhofften Veränderungen hinsichtlich der prozentualen Verteilung innerhalb des Dreigespanns der Verkündigungsdienste, zugunsten der Kirchenmusik, sind ausgeblieben. Die unbestreitbare Wichtigkeit der Kirchenmusik für das Leben in den Gemeinden, bzw. auf Kirchenbezirks- und Landeskirchenebene findet, außer in Lobreden, keinen Widerhall in konkreten Zahlen. Eine Neudefinierung der Berufsbilder ist im Strukturpapier nicht erkennbar. Wir nehmen nur eine Fortschreibung des Bisherigen wahr, indem sämtliche Strukturen vom Pfarramt her gedacht werden. Alles andere wird diesem nach- und untergeordnet. Es war nach allen Aktivitäten wenigstens zu hoffen gewesen, dass sich wie unter Punkt 4.1. – erster Satz des Strukturpapieres „ …, eine neue Kultur des gemeinsamen Arbeitens der hauptamtlichen Mitarbeiter in Verkündigungsdienst und Verwaltung“ ergeben könnte.

Wir fürchten, dass die ausbleibende Neudefinierung die erhoffte Vertiefung der Dienstgemeinschaft, sowie notwendige Verzahnungen etc., nicht befördern. Ganz im Gegenteil, die schon jetzt deutlichen Gräben zwischen verbeamteten und privatrechtlich angestellten Mitarbeitern werden tiefer.

Die Planungen führen bereits 2019 nicht nur zu Kürzungen bei Anstellungen, sondern sogar zu Entlassungen bei privatrechtlich Angestellten. Sie werden zur Folge haben, dass die Basisarbeit der Kirchenmusik in den ländlichen Gemeinden eingestellt werden muss. Somit wird aktives Gemeindeleben über die Musikgruppen hinaus zerstört und die Suche und Werbung von Ehrenamtlichen erheblich erschwert. Darüber hinaus verliert die künstlerische Dimension im Gemeindeleben an Einfluss. Das hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Gottesdiensten und Kasualien und wird somit die Gemeinden am öffentlichen Leben einschränken. Das die Kirchenmusik in weiten Teilen die Öffentlichkeitsebene der Gemeinden darstellt, ist nicht ein Zerrbild übereitler Kirchenmusiker, sondern nüchterne Realität.

Die geplanten Kürzungsschritte bis 2040 sind aus unserer Sicht Ausdruck eines einseitigen Denkens. Kirche kann scheinbar weiterhin nur sein, wie bisher. Das bedeutet, dass insbesondere die Kirchenmusik dauerhaft mit besonderem Kürzungsrisiko behaftet sein wird. Als Kirchenmusiker in der EVLKS zu arbeiten, wird so noch unattraktiver und das kirchenmusikalische Nebenamt hat keine Perspektive.

Der Verband sächsischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker hat sich von Anfang an der Notwendigkeit von Veränderungen, ja auch von Kürzungen, nie verschlossen. Aktiv hat der Verband in vielfältiger Weise an Lösungsvorschlägen, u.a. im Ad-hoc-Ausschuss Kirchenmusik der 26. Landessynode der EVLKS, mitgearbeitet. Die nun geplanten Kürzungen, die Fortschreibung des Status quo, entmutigen engagierte Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker. Trotzdem bekundet der Vorstand des VEKM Sachsen seine weitere Bereitschaft zur Mitarbeit an der Lösung der bestehenden Probleme.

Als Vorstand bitten wir Sie die Kürzungen, insbesondere die der Kirchenmusik, auf ein verantwortbares Maß zu beschränken. Gleichzeitig bitten wir Sie darauf hinzuwirken, die Verteilung der Anstellungsprozente zugunsten der Minderheit der Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, stufenweise in Angriff zu nehmen. Hierbei verweisen wir auf die Eingabe des Konventes der Kirchenmusikdirektoren an die 27.Landessynode.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und gute Beratungen!
Mit freundlichen Grüßen!
Im Auftrag des Vorstandes, Markus Mütze, Vorsitzender

2016 - neues GEMA Meldeverfahren

Zum 1.1.2016 gebinnt ein neues GEMA Meldeverfahren.
Informationen findet man auf der Seite der EKD.
Das Meldeblatt und der Informationsbogen kann hier heruntergeladen werden.
Für Sachsen zuständig: GEMA - Bezirksdirektion Dresden
Zittauer Str. 31 / 01099 Dresden / bd-dd(ät)gema.de !